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Bio Pfeffer Schwarz

Bio Pfeffer Schwarz "Tellichery" 50 g

Normaler Preis €7.90 Angebot

Bio-Gewürze aus kontrolliert biologischer Landwirtschaft

Spitzenqualität schwarzer Tellichery TGSEB Pfeffer vom PDS Kleinbauernprojekt, Indien.

Schwarzer Pfeffer (piper nigrum) bietet eine scharfe, anregende Note. Er wärmt und ist in vielen Gewürzmischungen enthalten.
Als Tellichery-Qualität wird schwarzer Pfeffer bezeichnet, dessen Pfefferfrüchte voll ausgereift und danach schonend luftgetrocknet werden. Die Qualitätsklasse "TGSEB" bedeutet "Tellichery Garbeld Special Extra Bold". Durch die längere Reifung entwickelt er besonders große Pfefferbeeren und hat ein sehr kräftiges Aroma auf Grund des höhren Gehalts an ätherischen Ölen.

Die edelste Art, Pfeffer zu genießen!

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Tipp:
Das Aroma des schwarzen Pfeffers verfliegt beim langen mitkochen und sollte für dunkle Speisen verwendet werden.

Wussten Sie?
Schwarzer, roter, grüner und weißer Pfeffer stammen alle von der selben Pflanze, nur der Zeitpunkt der Ernte entscheidet über Farbe und Aroma. Grüner Pfeffer wird als unreife Frucht gepflückt und danach sofort getrocknet bzw. verarbeitet, schwarzer Pfeffer wird noch vor der gänzlichen Reife der Pfefferfrucht geerntet und getrocknet, weißer Pfeffer erst ganz kurz vor der völligen Reife, danach verfärbt sich der Pfeffer rot.

Herkunft:
Aus kontrolliert biologischem Anbau, Indien, PDS Kleinbauernprojekt

Herstellung:
Österreich / Oberösterreich / Wartberg

Inhalt: 
50 g

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Herkünfte

Generell muss zwischen exotischen und im mitteleuropäischen Raum beheimateten Gewürzen unterschieden werden.

Die exotischen Gewürze werden fast ausschließlich von Kleinbauern bzw. den Organisationen bezogen, von denen die jeweiligen Kleinbauern vertreten werden. Die Erfahrung und umfangreiches Testen von verschiedensten Gewürzen hat ganz eindeutig gezeigt, dass die beste Qualität immer aus klein strukturierter Landwirtschaft stammt.

So wird von den Kleinbauernfamilien meist nur eine Fläche von 1 - 2 ha bewirtschaftet, auf der dann in Mischkulturen verschiedenen Gewürze kultiviert werden. Nebenbei werden oftmals auch Gemüse und Heilpflanzen für den Eigenbedarf angebaut.

Große Monokulturen laugen die Böden aus und schränken die natürliche Pflanzendiversität stark ein. Dabei macht es dann auch wenig Unterschied, ob die großen Monoplantagen konventionell, bio oder Fair Trade betrieben werden - der Effekt bleibt diesbezüglich der gleiche.

Diese natürliche und kleine Form der Landwirtschaft bringt vielerlei Vorteile mit sich. Zum Einen gedeihen die Gewürze so auf optimale Weise - eben in ihrer natürlichen Pflanzendiversität - und entwickeln dabei ihr volles Aroma. Sie bekommen ausreichend Zeit zu reifen und das traditionelle Wissen um die optimale Pflege, den richtigen Erntezeitpunkt etc. wird von Generation zu Generation weitergegeben. Gewürze, die in ihrer natürlichen Umgebung im Einklang mit der Natur gezüchtet werden besitzen auch mit Abstand die beste Qualität.

Zum Anderen können durch die fairen Preise, die für diese Rohstoffe bezahlet werden, auch Familien mit wenig Ackerfläche von ihrer wertvollen und auch harten Arbeit leben, die junge Generation hat auch am Land wieder Zukunft und braucht nicht mehr in die Städte abzuwandern. Die sorgfältige Pflege und eine wirklich nachhaltige ökologische Landwirtschaft schützen Mensch und Natur gleichermaßen. Da meist verschiedene Gewürze auf der Fläche angebaut werden, sind die Bauern auch weit weniger vom turbulenten Weltmarkt abhängig und müssen nicht um ihre Existenz bangen, sollte der Preis für das angebaute Gewürz plötzlich stark fallen.

Dies sind nur einige Gründe, warum diese exotischen Gewürze von Kleinbauernprojekten (wie z.B. SOFA - Small Organic Farmers Association/Sri Lanka; Tribal Project Lake Periyar Tiger Reservat Kerala/Indien, SEKEM Demeter Farmen, ...) bezogen werden.

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